Cornelius-Winkler
Hube Kemper

behinderungsgerechte ArbeitsplÀtze

RechtsanwÀltin Recknagel

Nach § 81 SGB IX kann der (schwer-) behinderte Arbeitnehmer verlangen, daß sein Arbeitsplatz mit notwendigen technischen Hilfsmitteln ausgestattet wird, die behinderungsbedingte EinschrĂ€nkungen ĂŒberwinden oder vermindern. Hierzu hat der Arbeitgeber die Schwerbehindertenvertretung und das Integrationsamt einzuschalten. Letzteres hat pflichtgemĂ€ĂŸ zu prĂŒfen, ob ggf. UnterstĂŒtzungsleistungen an den Arbeitgeber erbracht werden.
Ist der behinderte Mensch nicht mehr in der Lage, seine bisherige TĂ€tigkeit fortzusetzen, hat er ggf. sogar einen Anspruch auf einen anderen Arbeitsplatz, wenn dieser frei ist und der Behinderte persönlich fĂŒr die AusĂŒbung der TĂ€tigkeit geeignet ist.
Diese ArbeitsplĂ€tze werden auch als fĂ€higkeitsgerechte ArbeitsplĂ€tze bezeichnet, da grundsĂ€tzlich der Arbeitgeber verpflichtet ist, (schwer-)behinderten Menschen einen Arbeitsplatz zur VerfĂŒgung zu stellen, auf welchen sie ihre FĂ€higkeiten bestmöglich entwickeln können.
BĂ€rbel Recknagel