Cornelius-Winkler
Hube Kemper

Urheberrecht

Sp√§testens seit die meisten Haushalte √ľber Computer mit Brenner verf√ľgen, ist das Wort Urheberrecht in aller Munde. Fast jeder wird sich schon Gedanken gemacht haben, ob die selbst gebrannte CD nun einen Rechtsversto√ü darstellt oder nicht. ‚ÄěEs kommt darauf an‚Äú, wird Ihr Anwalt sagen‚Ķ
Vielleicht fragen Sie sich aber auch, ob jemand Ihr Urheberrecht an einem Werk verletzt und was sie dagegen tun k√∂nnen? Oder Sie haben ein Drehbuch geschrieben, und wollen wissen, wie Sie am besten Ihre Rechte sch√ľtzen k√∂nnen?
Die Antworten finden sich in den Regelungen des Gesetzes √ľber Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (UrhG).
Das Urheberrecht gilt dem Schutz eines Werkes und dessen Urheber in wirtschaftlicher und ideeler Hinsicht. Es entsteht in dem Moment, in dem das Werk geschaffen wird und muss nicht angemeldet oder eingetragen werden. Es sch√ľtzt geistige und k√ľnstlerische Werke wie zum Beispiel Filme, Fotos, B√ľcher, Gem√§lde, Theaterst√ľcke, Kompositionen und Tonaufnahmen. Eine nichtk√ľnstlerische Fotografie, also zum Beispiel ein gew√∂hnliches Urlaubsfoto, unterf√§llt als Lichtbild den so genannten verwandten Schutzrechten
Ein Urheber hat das Recht, sein Werk zu verwerten. Das hei√üt, er kann es ausstellen, verbreiten, bearbeiten und vieles mehr. In Deutschland kann ein Urheberrecht grunds√§tzlich nicht √ľbertragen werden; es k√∂nnen aber so genannte Nutzungs- und Schutzrechte einger√§umt werden. Im Zusammenhang mit Film- und Musikproduktionen kommen sehr unterschiedliche Vertragstypen zur Anwendung, die dann die Nutzungseinr√§umung regeln.
Petra Santro